Chronik




1888 27.12.1888 Gründungsfest, Mitgliederstand ca. 60 Mann

1890 Erste Generalversammlung am 28. Jänner 1890, Feuerwehrhauptmann: Anton Stöger, 4 Rotten (Eggelsberg, Ibm, Haselreit und Gundertshausen später kamen Trametshausen und Oberhaslach dazu Erste Ausrüstung: zwei Saugpumpen, 240 m Schlauchlänge, 1 Schlauchhaspel und je zwei Dach- und Hakenleitern

1900 Kaiser Franz Josef feierte seinen 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass wurde am Dorfplatz eine Linde gepflanzt die jedoch später einem Sturm zum Opfer fiel. Die Gedenktafel ist noch erhalten. (beim Kriegerdenkmal) 1908 In Eggelsberg, Geretsberg, Gilgenberg und Moosdorf wütete ein Brandstifter. In dieser Zeit (4. Oktober bis 28. Dezember) musste die Feuerwehr Eggelsberg zu 8 Brände ausrücken.

1909 Die Nacht vom 8. auf den 9. Dezember war sehr turbulent. Ein starker Schneesturm fegte über Eggelsberg. In den Stallungen von Feuerhauptmann Anton Stöger brach ein Feuer aus, dem das Gebäude und das Vieh zum Opfer fiel.

1910 Am 1. November 1910 stirbt der Feuerwehrhauptmann Anton Stöger. Sohn Anton Stöger tritt die Nachfolge an. Die FF Eggelsberg besteht zu dieser Zeit aus 71 Männer die auf 4 Löschzüge aufgeteilt sind. Zur Verfügung stehen 6 Spritzen und 1580m Schlauch

1914 25-jähriges Gründungsjahr, Gründungsfest mit 49 Vereinen 19 Fahnen und 7 Musikkapellen (782 Wehrmänner). Einen Tag darauf fielen die Schüsse von Sarajewo, dort wo vorher die Festfahnen zu sehen waren, wehten prompt die Trauerfahnen. Der Erste Weltkrieg fordert auch unter den Eggelsberger Feuerwehrmännern Opfer. Von 47 Einberufenen kamen nur 39 zurück.

1927 Der Zug Ibm wird eine selbstständiger Verein

1937 Die Feuerwehr wird motorisiert. Eine Motorspritze wird bei der Firma Gugg in Braunau um S 4.500,-- eingekauft.

1908 bis 1938 rückt die Feuerwehr zu 47 Bränden aus.

1948 wurde eine gebrauchte Automotorspritze aus dem Nachkriegsfuhrpark angekauft

1950 60-jähriges Gründungsfest mit 56 Vereinen, 40 Fahnen, 14 Musikkapellen und insgesamt 1453 Mann.

1951 Motorspritze für Eggelsberg 1955 Motorspritze in Gundertshausen

1956 erhält Haselreit, 1961 Revier Gundertshausen und Unterhaunsberg und 1962 Kleinschäding einen Wasserlöschteich

1961 Motorspritze in Haselreit

1964 wird ein Kleinlöschfahrzeug angekauft

1967 wird am Schlauchturm des Depots eine Sirene montiert

1949-1968 rückte die Feuerwehr zu 29 Bränden aus

1970 80-jähriges Gründungsfest mit 104 Feuerwehren, ca. 5000 Gäste

1981 Ankauf eines Tanklöschfahrzeug 2000 Trupp

1982 wurde das alte Lagerhaus für die Feuerwehr in Eigenregie umgebaut und einzugsfertig gemacht seit 1982 technische Ausrüstung wird laufend erweitert. Atemschutzgeräte, Stromaggregat, Schutzausrüstung, ...

1988 100-jähriges Gründungsfest

1991 Ankauf des Löschfahrzeuges mit Bergeausrüstung und Allrad von der Firma Rosenbauer

1994 Ankauf eines gebrauchten VW Busses; Umbau zum Kommandofahrzeug

1996 Ankauf von 25 Meldeempfängern (Piepser) und zeitgemäßer Einsatzbekleidung

1998 Die Feuerwehr erhielt ein Hydr. Bergegerät

2003 wurde unter Anderem für die Feuerwehr die „alte“ Käserei zu einer modernen Einsatzzentrale umgebaut. Ankauf eines neuen Kommandofahrzeuges, das Alte wurde zu einem Mannschaftstransportfahrzeug umfunktioniert. Kommandant Birgmann Erwin kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben

2006 Ankauf eines Tanklöschfahrzeug mit 2000l Wasserinhalt und Allrad von der Firma Rosenbauer

2008 Ankauf eines gebrauchten VW-Bus und Umbau zum Mannschafts-Transport-Fahrzeug (MTF)

18.12.2008 E-HBI Anton Kohlbacher verstorben

2012 Ersatzbeschaffung eines Tanklöschfahrzeuges mit 2000l Wasserinhalt für das 31 Jahre alte TLF Trupp
 
Kommandanten:
 
  • 1889-1910 Stöger Anton (Gastwirt) 
  • 1910-1935 Stöger Anton (Gerbereibesitzer) 
  • 1935-1949 Weissenburger Franz 
  • 1949-1974 Stöger Anton 
  • 1974-1984 Albrecht Matthias 
  • 1984-1993 Dax Johann 
  • 1993-2003 Kohlbacher Anton 
  • 2003-2003 Birgmann Erwin 
  • 2003-2013 Molik Johann jun. 
  • seit 2013 Karrer Gerhard

          Johann DAX              Anton KOHLBACHER        Erwin BIRGMANN             Johann MOLIK

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Eggelsberg, mag gemessen an den großen Geschehnissen der Welt klein und unbedeutend erscheinen. Die selbstlose Hilfeleistung an schwer getroffenen Mitmenschen aber wiegt auf der Waage Gottes mehr als eine gewonnene Schlacht. Möge der Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!“, dem wir durch 125 Jahre unerschütterliche Treue geleitet hat, auch in Zukunft die Feuerwehrleute leiten und führen.

 

Aktualisiert am 15. April 2013 
Quelle: Chronik der Feuerwehr Eggelsberg