Schwerer VU auf der B-156

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Ein 52-jähriger Versicherungsangestellter aus Ruhstorf (D) lenkte am 20.08.2007, um 11:14 Uhr einen PKW auf der Lamprechtshausener Bundesstraße B 156 in Richtung Lamprechtshausen.

Als Beifahrer befand sich seine 44 jährige Lebensgefährtin im Fahrzeug; am Rücksitz in einem Kindersitz gesichert saß der 3 ½jährige Sohn. Die Familie war auf der Urlaubsreise in Richtung Gardersee unterwegs.

Im Bereich der Unfallstelle in der dortigen übersichtlichen langgezogenen regennassen Rechtskurve geriet der 52-Jährige, vermutlich aus Unachtsamkeit bzw überhöhter Geschwindigkeit und seiner nicht mehr für die Straßen- und Witterungsverhältnissen geeigneten Bereifung (über 2/3 beider Hinterreifen weist kein Profil mehr auf), rechts auf das Bankett und in weitere Folge ins Schleudern.

Daraufhin rammte er das rechts neben der Fahrbahn angebrachte Brückengeländer, das Fahrzeug wurde in die Luft geschleudert, überschlug sich mehrmals und kam anschließend ca 90 Meter im angrenzenden Acker auf dem Dach zum Liegen.

Der Fahrer und seine Beifahrerin konnten sich selbst befreien. Der bewusstlose Sohn wurde in der Folge von seinem Vater aus dem schwer beschädigten Fahrzeug befreit. Der 52-Jährige sowie seine Lebensgefährtin wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades nach der Erstversorgung durch den Gemeindearzt von Eggelsberg mit der Rettung in das LKH Salzburg verbracht.

Der schwer am Kopf verletzte Sohn wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 6 in die Kinderklinik des LKH Salzburg geflogen.