Am 01. Juni 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Eggelsberg um 10:02 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Feldkirchen bei Mattighofen alarmiert. Beim Heustadel eines Bauernhofes war ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der bereits während der Anfahrt sichtbaren Lage wurde noch während der Anfahrt auf Alarmstufe 3 erhöht.
Das TLF Eggelsberg traf als erstes Fahrzeug am Einsatzort ein. Nach einer kurzen Erkundung durch den Gruppenkommandanten wurde umgehend mit der Brandbekämpfung sowie dem Schutz des angrenzenden Wohngebäudes begonnen. Mit dem Eintreffen der FF Feldkirchen wurde die Einsatzleitung an den örtlich zuständigen Einsatzleiter übergeben.
Aufgrund der Größe des Einsatzes wurde die Einsatzstelle in drei Brandabschnitte gegliedert, davon stellte die FF Eggelsberg zwei Abschnittsleiter. Das LFA Eggelsberg errichtete eine Zubringerleitung von einem nahegelegenen Teich zur Löschwasserversorgung. Das RLF Eggelsberg richtete gemeinsam mit weiteren Tanklöschfahrzeugen einen Pendelverkehr zur Befüllung der AB-Mulde ein. Das KDOF unterstützte gemeinsam mit der FF Moosdorf beim Aufbau und Betrieb der Atemschutzsammelstelle.
Ein Atemschutztrupp der FF Eggelsberg wurde zur Rettung der Tiere aus dem Stall eingesetzt. Durch den raschen und umfassenden Einsatz der Feuerwehren konnte eine weitere Brandausbreitung eingedämmt und ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden. Die FF Eggelsberg konnte den Einsatz gegen 16:00 Uhr beenden, die Nachlöscharbeiten wurden im Anschluss von den Kameraden der FF Feldkirchen sowie den weiteren Feuerwehren übernommen.
Die FF Eggelsberg war mit RLF, TLF, LFA, KDOF, MTF und 23 Mann im Einsatz.
Zu einem Großbrand kam es am 1. Juni 2026 gegen 10 Uhr bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in Feldkirchen bei Mattighofen. Dieser zerstörte den Wirtschaftstrakt sowie den alten und neu errichteten Stall. 15 Feuerwehren waren an den Löschmaßnahmen beteiligt. Ein großer Teil der sich im Stall befindlichen Rinder kam durch die Flammen ums Leben. Außerdem mussten einige gerettete Tiere aufgrund ihrer Verletzungen notgeschlachtet werden. Insgesamt verendeten rund 60 Rinder. Bei der Begehung der Brandstelle mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle konnte festgestellt werden, dass der Auslöser mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt war. Der Schaden geht in die Millionenhöhe.
Presseaussendung LPD OÖ
vom 02.06.2026, 07:10 Uhr
Bilder: FF-Eggelsberg und Gerald Badegruber / BFKDO Braunau
Nachtrag 02.06.2026
Am Folgetag, dem 02. Juni 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Eggelsberg um 07:00 Uhr erneut zum weiterhin laufenden Brandeinsatz nach Feldkirchen bei Mattighofen alarmiert. Unsere Aufgabe bestand darin, die bereits seit vielen Stunden eingesetzten Kräfte bei den Nachlöscharbeiten abzulösen und zu unterstützen.
Beim Abriss des einsturzgefährdeten Brandobjektes flammten immer wieder Glutnester auf, die laufend abgelöscht werden mussten. Zusätzlich wurde das Heu aus dem Heuboden aus dem Stadl gebracht, auf einer angrenzenden Wiese verteilt und dort ebenfalls nachgelöscht. Gegen 15:00 Uhr konnte der Einsatz für die FF Eggelsberg beendet werden, die Einsatzstelle wurde wieder an die Kameraden der FF Feldkirchen übergeben.
Die FF Eggelsberg war mit TLF, MTF und 9 Mann im Einsatz.
Bilder: FF-Eggelsberg
